mpool und „Ökologisches Wirtschaften“ – ein Projekt mit Strahlkraft!

Klimaneutralität bis 2050? Das fordert der European Green Deal. Unternehmen hier in NRW stellt das vor große Herausforderungen.

Manche Firmen haben schon auf diversen Wegen ihren ökologischen Fußabdruck berechnet, andere versuchen es mit Strom sparen oder befinden sich auf dem Weg ins papierlose Büro. An sich sind das gute Ansätze zum Klimaschutz, gar keine Frage. Doch leider wird dabei entweder nur auf ein Pferd gesetzt oder es gibt viele Ideen, die jedoch einem Flickenteppich ähneln, weil sie nicht zu einer Strategie zusammengeführt wurden. Es ist schon eine Mammutaufgabe, die Planung von mehreren untereinander vernetzten Maßnahmen zu planen und vorher zu prüfen, ob sie zum Unternehmen passen.

Hier will das MAGS NRW mit dem Förderprojekt „Ökologisch Wirtschaften“ unterstützen. Mit Hilfe von Berater*innen werden Unternehmen für das Thema „Green Economy“ sensibilisiert und Widerstände abgebaut. Innerhalb des Projektes werden technische, organisatorische und personelle Strategien entwickelt und Digitalisierung und Dekarbonisierung zusammengedacht.

Aufbauend auf dem Modell der „Potentialberatung“ sollen Konzepte für eine Green Deal Beratung NRW entstehen. Hier geht es nun darum, die richtigen Instrumente für den Beratungsprozess zu finden. Diese werden anschließend dazu genutzt, weitere Berater*innen für diesen Bereich zu qualifizieren. In einem Forum des Projektes kommen alle zusammen, es werden Erfahrungen ausgetauscht und so das Konzept kontinuierlich überarbeitet. Auch sollen durch „Ökologisches Wirtschaften“ Betriebe generell der Thematik gegenüber aufgeschlossen werden.

Für die Umsetzung heißt es, dass wir in die jeweiligen Projektbetriebe gehen, uns dort gemeinsam die Prozesse anschauen und anhand derer mögliche Maßnahmen ableiten. Nebenher lassen sich schon erste Kennzahlen wie der CO2-Fußabdruck berechnen. Zusammen ergibt das einen Maßnahmenkatalog, wie das Unternehmen seinen ganz individuellen Weg zur Klimaneutralität schaffen kann. Da wir immer in dem Dreieck Technik, Organisation, Mensch denken, nehmen wir die Beschäftigten natürlich mit auf die Reise. Ziel ist es ein „ökologisches Mindset“ zu etablieren, das Auswirkungen auf die gesamte Unternehmenskultur hat, aber auch zum Employer Branding genutzt werden kann. Bekannte Weiterbildungsmöglichkeiten werden um Veranstaltungen zum Klimaschutz erweitert. Beschäftigte können zu Scouts werden, die weitere „grüne Ansätze“ finden, wenn das Projekt schon abgeschlossen ist.

In 15 Unternehmen wird unser Vorgehen ausprobiert. Dieses evaluieren wir im Verlauf ständig, so dass am Ende (Oktober 2023) ein erprobtes Beratungskonzept feststeht, welches wir an weitere Berater*innen weitergeben werden. Für Beschäftigte ist angedacht, ein Bildungsangebot zum Green Scout zu entwickeln. Das gemeinsame Austauschforum des Projektes ist Evaluierungsmethode und Lernplattform zugleich; voneinander und miteinander.

Unser Partner DAA, kurz für Deutsche Angestellten-Akademie, hat über 60 Jahre Erfahrung darin, Wissenslücken bei angestellten Personen zu schließen. Dabei geht das Angebot von beruflichen Weiterbildungen bis hin zu Qualifizierungen von Führungskräften. An über 400 Standorten werden Ausbildungen, Umschulungen und Bewerbungscoachings bereitgestellt. Dabei zählen neben Angestellten auch Jugendliche, Flüchtlinge, Personen, die ihre Ausbildung oder Studium abgebrochen haben, oder auch diejenigen, die sich eine berufliche Auszeit genommen haben, zur Zielgruppe. Mit dieser Vielseitigkeit und der langjährigen Praxis im Hintergrund haben wir einen starken Partner an unserer Seite.

KMU, die sich für eine Teilnahme am Projekt interessieren, können gerne mit uns in Kontakt treten!

Wir sind dankbar und begeistert an diesem wichtigen Thema arbeiten zu dürfen und freuen uns auf die Zusammenarbeit, den Wissenszuwachs und neue Erfahrungen!