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mpool und BBNE

Die erfolgreichen Drei haben ein neues Projekt in der Anbahnung!

DAA, WI und mpool kümmern sich jetzt dem BBNE in der Pflegebranche und im Chemie-Recycling.

Wofür steht die Abkürzung „BBNE“?

Berufliche Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das bedeutet, dass Lehrpläne im beruflichen Kontext Inhalte zu den unterschiedlichen Bereichen bzgl. Nachhaltigkeit umfassen. Von A wie Abfallmanagement bis Z wie zirkuläres Wirtschaften. Aber auch die SDGs und die Entwicklung zu einem grünen Mindset sollten Teil sein.

Bereits in vorherigen Projekten haben wir uns mit den ehemaligen Kohleabbauregionen „Rheinisches Revier“ und „Nördliches Ruhrgebiet“ beschäftigt. In diesen lag der Schwerpunkt darin, innerbetriebliche Personen zu schulen, die dann das Thema „Nachhaltigkeit“ im Unternehmen vorantreiben.

Nun wollen wir einen Schritt davor ansetzen und Bildungskonzepte entwickeln, so dass z.B. Auszubildende dieses Wissen schon in ihre Betriebe tragen, statt Mitarbeitenden im Verlauf ihrer Karriere dieses Wissen nachträglich mitzugeben. Aber auch Beschäftigte, die Azubis anleiten oder anderweitig für sie verantwortlich sind, sollen im Projekt geschult werden, wie sie mehr Nachhaltigkeit in den innerbetrieblichen Teil der Ausbildung integrieren können.

Ziel ist somit die für eine nachhaltige Transformation notwendigen Handlungs- und Gestaltungskompetenzen in Unternehmen aus der Pflege sowie der chemischen Industrie im nördlichen Ruhrgebiet zu fördern und in bestehenden Bildungsangeboten zu verankern. Dafür werden wir als erstes mit qualifizierten Akteuren sprechen, um herauszufinden, welche Themen bereits in den Plänen verankertet sind und wo es noch Lücken gibt. Danach erfolgt die Konzeption neuer Bildungsangebote und deren Erprobung.

Im Mittelpunkt steht für uns die Frage, ob die bisherigen Bildungsangebote nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern auch Kompetenzen für nachhaltiges Handeln im Berufsalltag stärken – etwa vorausschauendes Denken, das Erkennen von Zusammenhängen oder verantwortungsbewusste Entscheidungen. Eine enge Zusammenarbeit mit Kammern, Unternehmen und Weiterbildungsträgern gewährleistet, dass die Angebote praxisnah sind und dauerhaft genutzt werden können. Unser Plan ist es, eine solide Grundlage zu schaffen, die sich durch Netzwerke und Initiativen weiterverbreitet und BBNE tiefer verankert.

Aus den bisherigen Projekten haben wir mitgenommen, wie unheimlich hilfreich Netzwerkbildung und der Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Akteur*innen ist. Einerseits für das Lernen von und miteinander, aber auch zur Stärkung regionaler Kooperationen. Bei den Azubis anzusetzen, davon erhoffen wir uns, dass mögliche Synergieeffekte von Betrieben frühzeitig erkannt werden und wir die Region beim Aufbau einer Kreislaufwirtschaft unterstützen können. Stichwort „Was dem einen sein Müll, ist dem anderen sein Wertstoff.“ Daher wollen wir im Projekt Peer-Learning und auch das Hospitieren in anderen Betrieben forcieren.

Das Projekt ist auf drei Jahre ausgelegt und wir freuen uns schon sehr, von dem Fortschritt berichten zu können. Ein weiterer Beitrag von uns zur grünen Transformation in unserer Region.

PS: Interessierte Betriebe aus dem nördlichen Ruhrgebiet (regionaler Schwerpunkt) können sich gern an folgende Personen wenden.

Andreas Franke: a.franke@mpool-consulting.de

Kurt-Georg Ciesinger: kurt-georg.ciesinger@daa.de

Julia Brandt: julia.brandt@wupperinst.org

(Bildquelle: AI)

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