mpool und KI in KMU

Gehen wir mal die ganzen Abkürzungen kurz durch: mpool steht für Management Pool. Dahinter steckt die Idee eines Pools von uns bekannten Expert*innen und wir passen Anfrage und Person aufeinander ab. KI steht für künstliche Intelligenz und KMU für kleine mittelständische Unternehmen.

Während KI als Schlagwort überall auftaucht, wollen wir uns hier mal mit der tatsächlichen Anwendung von KI in KMU befassen. Mal branchenspezifisch, mal unabhängig. Die Vorteile sind immer Zeitersparnis und anderweitige Ressourceneinsparungen. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass KI nur so gut sein kann, wie die Daten, die zur Verfügung stehen. Heißt, wie bei jeglichem Veränderungsprozess braucht es Zeit, bis die Mitarbeitenden sich an die neuen Abläufe gewöhnt haben. Diese Zeit gilt es durchzuhalten und besonders transparent zu gestalten, damit sich das Potential von KI im Unternehmen voll entfalten kann.

Was jedem Unternehmen hilft, wenn KI unterstützt:

  • Dokumentation automatisieren:  Dokumente zusammenführen, Spracheingabe ermöglichen, Daten in Protokolle überführen, Meetings in To-Do-Listen umwandeln etc.
  • Kommunikationsabläufe optimieren: Korrespondenz und Emails vorformulieren,
  • Marketingpotentiale heben: Beiträge für Social Media erstellen oder Produkttexte,
  • Wissen managen:  Chatbot für ein internes Wiki oder FAQ auf der Webseite.

Je nach Einsatzgebiet sind hier bis erhebliche Zeitersparnisse pro Woche drin. Mehr Zeit um sich um die Kundschaft oder um Innovationen oder die Mitarbeitenden zu kümmern.

Und hier ein paar Beispiele für verschiedene Branchen:

Bäckerei – KI als Prognosehilfe für Nachproduktion. Wann wird welches Gebäck am meisten verkauft, wann weniger? So lassen sich Ressourcen besser planen und Lebensmittelabfälle vermeiden.

Metall – KI als Qualitätskontrolle. Anhand von Fotos oder Videos werden Produktionsfehler schnell entdeckt und aussortiert.

Elektro – KI als Datentransfer. Prüf- und Wartungsprotokolle werden automatisch ausgefüllt, da KI Fotos und Dokumente selbst analysiert und entsprechende Daten übernimmt.

Pflege – KI als Übersetzungshilfe. Ob Kollegschaft, Patient*innen oder Angehörige, hier kann Missverständnissen durch Sprachbarrieren vorgebeugt werden.

Tischlerei – KI als Zuschnittoptimierer. Maße der Einzelteile eingeben und die KI platziert sie so auf dem Ausgangsmaterial, dass es möglichst wenig Verschnitt gibt.

Handel – KI als Lagerhelfer. Wo lagert sich welche Ware wann am besten im Lager? Welche Ware muss wann welcher anderen weichen, weil die Nachfrage sich saisonal ändert?

Logistik – KI als Routenplaner. Kraftstoff und Zeit sparen, weil KI die optimale Route für die Strecke und Uhrzeit/Jahreszeit ausgibt.

Es gibt quasi kein Unternehmen, dem KI nicht unterstützend unter die Arme greifen kann. Besonders eben, wenn es sich um ein Unternehmen mit wenig Mitarbeitenden handelt, kann KI ein Treiber sein, um mehr Zeit für den Hauptzweck des Unternehmens zu haben. Der Faktor „Nachhaltigkeit“ durch die gleichzeitige Ressourceneinsparung, die so manche KI mit sich bringt, ist ein zusätzliches Plus. Sie kann aber auch der entscheidende Wettbewerbsvorteil sein. Es lohnt sich also doppelt, sich dem Thema KI zu widmen.

„Aber…welche KI ist die richtige?“

Wer sich mal mit KI beschäftigt hat, hat schnell festgestellt, dass es nicht nur eine für einen Zweck gibt. Das ist einerseits gut, weil man sich dann aussuchen kann, mit welcher KI man arbeiten möchte. Ergebnis, Antwortdauer, Bedienfreundlichkeit usw., da gibt es ja unterschiedliche Vorlieben. Ähnlich ist das auch bei den spezifischen KI-Fragestellungen, die oben genannt wurden. Auch da gibt es diverse zur Auswahl. Für Unternehmen kommen dann noch Fragen zu Datensicherheit, Support und Kosten dazu. Hier ist ein Lastenheft eine große Hilfe, um die Auswahl genau passend auf das jeweilige Unternehmen und seine Eigenheiten einzugrenzen. Manche KI lassen sich auch erstmal in einer Demo-Version testen, bevor man sich zum Kauf entscheiden muss. Dann können auch gleich die Mitarbeitenden, die mit dem neuen Produkt arbeiten müssen, dieses bereits im Workflow testen und bewerten. So lässt es sich der passenden Lösung Schritt für Schritt nähern.

KI kann und wird den Menschen nicht gänzlich ersetzt. Denn KI kann „halluzinieren“, Dinge übersehen oder doch nicht den richtigen Ton treffen. KI sollte nie ohne menschliche Prüfung agieren. Denn KI ist nur so gut wie die Datenlage. Auch sollte man die Nachhaltigkeit von KI nicht außer Acht lassen. KI verbraucht – je nach Belastung – viel Strom und Kühlwasser. Genaue Daten lassen sich derzeit nur in erster Näherung finden. Es ist also durchaus legitim auch die Unternehmen, die KI anbieten, nach diesen Faktoren zu fragen, um sich dann für die nachhaltigste KI-Variante zu entscheiden.

In unserer Arbeit haben wir festgestellt, dass viele KMU zwar schon wissen, dass KI ihnen bei ihrer Arbeit hilfreich sein kann, aber noch keine genaue Vorstellung haben, was genau KI bei ihnen im Unternehmen übernehmen kann. Das führt dazu, dass manchmal eine KI-Lösung gesucht wird, obwohl es passendere Lösungen ohne gibt.

Wir beraten und begleiten gern bei ihrem Weg zu mehr Digitalisierung und KI-Nutzung.

Kontaktieren Sie uns gern!

PS: Die Grafik ist KI-generiert.

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