Bilder von Apfelbäumen auf einer Streuobstwiese

mpool und seine über 4000 „Mitarbeitenden“

2020 – mpool unterstützt den BUND in Dortmund mit einer Spende. Diese wird eingesetzt zum Erhalt und Ausbau der Streuobstwiese „Karmsche Heide“ in Kirchderne.

2023 – mpool unterstützt erneut den BUND und nun stehen schon vier Apfelbäume dort.

2026 – Die ersten Bäume sollten jetzt in dem Alter sein, dass sie Äpfel tragen. Noch sind leider noch nicht einmal Blüten zu sehen. Wir schauen auf jeden Fall zur Erntezeit nochmal vorbei und berichten. Aber, wie man an den Bildern oben erkennt, haben unsere Bäume haben ordentlich an Masse zugelegt, die Baumkrone ist schön verzweigt und der Früchtebildung sollte von der Seite aus nichts im Wege stehen.

Was hat es „uns“ gebracht?

Rein rechnerisch könnten wir die Bäume als Kompensation in unserem Nachhaltigkeitsbericht mit angeben. Tun wir aber nicht, denn um mit berechnet werden zu können, müssten unsere Bäume ein Alter von ca. 20 Jahren erreicht haben. Erst dann ließe sich im Durchschnitt 500 kg CO2-e pro Baum beziffern. Um unsere jetzige Klimabilanz auf Null zu bekommen, müssten wir also heute noch ca. 14 weitere Bäume Pflanzen und die Kompensation hätten wir dann erst 2046.

Die Anpflanzung unserer Apfelbäume ist somit nicht aus der Kompensationsidee entstanden, sondern daraus, regional etwas für die Umwelt zu tun. Wir wollen uns nicht auf die Zukunft verlassen, sondern jetzt nach Möglichkeiten schauen, unseren CO2-e -Fußabdruck eigenständig zu senken. Pendelbewegung der Mitarbeitenden nachhaltiger gestalten, „grüner“ einkaufen, ressourcenschonend arbeiten usw.

Der BUND ist daran interessiert, Streuobstwiesen im „naturnahen“ Ansatz anzulegen. Das heißt, dass hier die synergetischen Effekte der umgebenden Natur genutzt werden. Das führt dazu, dass unsere Bäume mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr als nur 500 kg CO2-e speichern können, wenn sie denn einmal alt genug dafür sind.

Und die Bäume? Was haben die bisher getan?

  • Am Anfang haben sie viel Wasser gebraucht, um ein Wurzelgeflecht aufzubauen. Nur mit einer guten Wurzel lässt sich eine gute Krone bilden, in der die Blätter ausreichend versorgt werden.
  • Pro Baum kommen ca.1.000 Schmetterlinge, Käfer und Fliegen unter.
  • Die Bäume schützen andere Arten bei Nachtfrost, Wind, Regen und zu viel Sonne.
  • Ihre Wurzel halten den Boden zusammen und wirken so der Erosion entgegen.
  • Durch die Unterbringung von Insekten haben die Bäume indirekt an der Bestäubung mitgewirkt und so dem Apfelsaftertrag der Streuobstwiese vorangebracht. (2025 fast 14 Tonnen Äpfel von der BUND-Kreisgruppe Dortmund auf alle ihren Streuobstwiesen insgesamt.)
  • Spitzmaus, Igel und diverse andere Kleintiere, so wie Vögel finden in den Bäumen ebenfalls Schutz und Nahrung.
  • Durch den „naturnahen“ Ansatz bieten die Bäume Tieren ein passendes Angebot in einer bestimmten Lebensphase, während sie für andere Phasen andere Teile der Streuobstwiese nutzen.
  • Auch Fledermäuse profitieren von dem Nahrungsangebot an Insekten auf Streuobstwiesen.
  • Mit ihrer Existenz Sorten gerettet, die ansonsten verloren gegangen wären.
  • Das Wurzelgeflecht filtert das Niederschlagswasser und sorgt so für besseres Grundwasser.
  • Streuobstwiesen dienen der Aufklärung und Bildung über die Natur. Unsere Bäume stehen somit als Lernmaterial zur Verfügung.
  • Neben den Ehrenamtlichen des BUND können auch Privatpersonen Obst für den Eigenbedarf pflücken. Beides fördert den Austausch und Gemeinschaft.

Und? Ist mpool jetzt ein Großkonzern? Natürlich nicht, aber wir freuen uns über die 4 x 1000 Insekten und Kleintiere, die durch unsere Spende ihren Beitrag zur Erhaltung der Natur und der Biodiversität in Dortmund leisten. Und unseren Fußabdruck kriegen wir auch ohne Kompensation klein.

PS: Bei dieser Aufgabe unterstützen wir auch gern Ihr Unternehmen.

(Quellen: Quelle 1 / Quelle 2 / Quelle 3 / Quelle 4 / Quelle 5 / Quelle 6 / Quelle 7)

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